Danke…

Für die wertschätzenden Kommentare und die vielen Likes, die ich in der letzten Zeit von euch bekommen habe. Das freut mich und bestärkt mich!

Im Moment bin ich, wie so viele andere auch in diesen Crazy-Corona-Days, zwischen Home-Office, Kindern, Sorgen um die Eltern und Schwiegereltern, Sorge um die Gesamtsituation, Sorge darum, wie es wohl in der Zeit nach Corona weitergehen wird und Sorge um unsere klopapierhamsternde, leicht neurotische Gesellschaft wie hin- und hergerissen. Manches macht mir sehr zu schaffen, manches weniger. Insgesamt habe ich mich aber ganz gut arrangiert. Hoffe ich.

Jedenfalls komme ich nicht wirklich dazu, meine Kreativitätsspeicher zu füllen und schreibe gerade eher wenig. Das wird sich wieder ändern. Oft geht das wie in Wellen…

Wie auch immer. Bald mehr von mir. Bis dahin bleibt gesund! Liebe Grüße, Nils

5 Kommentare zu „Danke…

  1. Hallo Nils, durch Zufall habe ich eben die ARD Doku ‚Wo Liebe allein nicht hilft‘ gesehen und von dir und deinem Block gehört. Auch meine Mutter litt Zeit ihres Lebens – sie ist im Februar gestorben und hat nun ihren Frieden gefunden- an einer massiven Depression, die unsere Familie – uns alle- massiv geprägt und belastet hat. Es tat mir gut zu hören, dass du wohl Ähnliches erlebt hast, dass ich nicht alleine bin. Die Unnahbarkeit meiner Mutter, ihre Unfähigkeit über ihre Gefühle zu sprechen, war besonders belastend für mich und hat mich extrem überfordert. Ich habe schon versucht in einer Selbsthilfegruppe Austausch mit erwachsene Kindern von depressiven Müttern zu finden, was sich aber als sehr schwierig herausgestellt hat. Mir fehlt Austausch mit Menschen, Ähnliches erlebt haben. Wenn du Lust hast, mir zu antworten, freue ich mich.
    Ich hoffe, dass es dir und deiner Familie gut geht.
    Liebe Grüße
    Susanne

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  2. Hallo Nils,
    Ich habe zufällig durch den Dokumentarfilm über Depressionen, in dem du zu Wort kommst von dir und von diesem Blog erfahren und bin etwas verdutzt darüber, wie ähnlich deine Geschichte meiner eigenen ist: Nicht zuletzt auch dein Interesse am Radsport teile ich, wenn gleich auch als faszinierter Zuschauer. Ich bin überzeugt nachvollziehbar argumentativ belegen zu können, weshalb Radfahren nicht bloß aus persönlichen Neigungen einiger Radsport-Anhänger, sondern ganz grundsätzlich die facettenreichste und vielschichtigste Sportart ist. Mit den Themen Depression und Kindheitserlebnissen Texte ich an dieser Stelle nicht dein Postfach zu. Vielleicht eines Tages mal…
    Falls du dich jedoch gern übers Radfahrern austauschen willst, mit jemandem der deine Geschichte und Gedanken allerdings allzu gut zu begreifen meint, unliebsamer Weise, dann schreib mir gern zurück. Gruß, Jan

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  3. Lieber Nils,
    schreibst du noch? Ich fand deinen blog imemr eine riesige Inspiration im Umgang mit der Krankheit und einfach auch mit deiner Art im Allgemeinen. Würde mich freuen, fals du doch mal wieder das Kribbeln in den Fingern spürst und hier etwas schreiben möchtest.

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  4. Hallo Nils,

    erst heute bin ich bei Youtube auf die Doku „Meine Schwester hat Depressionen“ gestoßen. Da habe ich auch Sie gesehen und war beeindruckt, wie Sie mit dem Thema Depressionen, dem Schicksal Ihrer Mutter und auch ihrem Eigenen umgehen. Auch ich leide, gefühlt schon mein ganzes Leben, unter schweren Depressionen und starken Ängsten. Da ich die Dunkelheit, den täglichen Kämpf gegen sie und auch die unerträglichen Angstzustände nicht mehr aushalten konnte, bin ich auch noch in eine Benzodiazepinabhängigkeit gerutscht, habe gerade einen harten Entzug hinter mir und muss nun auch noch gegen die Sucht kämpfen. Ich will clean bleiben und vor allem will ich mich ,wie Sie auch, nicht mehr von der Depression beherrschen lassen.
    In meinem Wohnzimmer hängen drei Gitarren, die ich schon ewig nicht mehr in die Hand genommen habe. Ja ich habe sehr gern gesungen und Gitarre gespielt. Das alles ist lange her. Die sch… Krankheit hat so viel kaputt gemacht. Vielleicht schaffe ich es wie Sie mich mal wieder auf meine Gaben und Talente zu besinnen und sie ein Stück weit auch als Therapie einzusetzen. Ihr Beispiel macht mir Mut.
    Ich wünsche Ihnen und Ihrer Familie nur das Beste und vor allem gute Tage. Alles Liebe Jana.

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    1. Hallo Jana, danke für Ihre lieben Worte. Entzug klingt sehr hart, aber wie gut, dass Sie den durchgestanden haben. Es freut mich sehr, wenn ich ein bisschen Mut mache. Tatsächlich entwickelt es sich. Wir sind in unser kleines Häuschen eingezogen und ich habe mich irgendwie ins Arbeitsleben zurückgekämpft. Aber es gibt auch immer wieder Rückschläge und tatsächlich glaube ich, dass mich die Depression und meine Ängste auf die eine oder andere Weise mein Leben lang begleiten werden, aber ich lerne damit und auch mit den Rückschlägen umzugehen. Mal klappt es gut, mal nicht so gut. Tatsächlich hilft es mir aber immer, wenn ich mich auf die Dinge besinne, die mich erfüllen. Es ist wirklich wie Therapie. Es gibt außerdem einen Podcast, der mir immer wieder hilft, weil er sehr … sanft … ist, und zwar Verliebt in Yoga. Ich suche mir immer das raus, was gerade für mich passt.
      Liebe Grüße und alles erdenklich Gute!
      Nils

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