Klatschmohn

Auf einen kalten Samstag folgte eine wunderschöner Pfingstsonntag. Trotz der Sonne hatte ich mit einem ausgeprägten Morgentief zu kämpfen: Ich fühlte mich überreizt und überfordert mit allem. Ich war entsprechend froh, dass wir uns nicht in Richtung Strand am Fühlinger See aufmachten, sondern mit den Rädern nach Langel fuhren, um am Rhein zu sitzen und ein Eis zu essen. Auf dem Weg durch das Weilerwäldchen erwartete uns eine tÜberraschung. Ich habe bereits in einem anderen Beitrag geschrieben, dass der Klatschmohn blüht, aber so eine Pracht hatte ich noch nie gesehen. Klatschmohn, so weit das Auge reichte:

Rotes Blütenmeer

Ich bin mir nicht sicher, ob es sich um ausgesäten Mohn handelt. Ein Bauer in unserer Nachbarschaft hat sich auf den Verkauf von Wildblumensaat spezialisiert und fährt gegen Ende der Blütezeit mit einem riesigen Samensauger die Felder ab. Gut möglich, dass es eines seiner Felder ist. Es spielt keine Rolle. Der Anblick ist beeindruckend. An einigen Stellen war das Mohnfeld mit Kornblumenblau durchsetzt:

Traum in Rot und Blau

Müdigkeit und Gereiztheit waren verflogen. Ich fühlte mich in ein Bild von Emil Nolde versetzt.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google Foto

Du kommentierst mit Deinem Google-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.