Nach einer Ewigkeit. Endlich im Haus.

Frohe Weihnachten nachträglich! Wenn man das so sagen kann. Für uns sind es wirklich frohe Weihnachten. Immer noch. Denn es sind die ersten Weihnachtstage im frisch sanierten eigenen Haus am nördlichen Rand Kölns. Nur ein paar Meter von unserer alten Wohnung entfernt. Und doch ist alles anders. Endlich haben wir Platz. Für alle. Auch wenn meine beiden großen Kinder da sind.

Ebenso schön: Es ist so geworden, wie wir es uns gewünscht haben. Ein großes Wohnzimmer mit offener Küche, ein Spiel- und ein Schlafzimmer für die beiden Kleinen, ein Arbeitszimmer für Adina, ein Arbeitszimmer für mich, in denen die großen Kinder leben, wenn sie hier sind. Schließlich ein „Elternzimmer“ unterm Dach mit einer gemütlichen Leseecke. Aus einer dunklen Höhle, die wir erfolgreich als Museum für Design der 70er hätten vermarkten können, haben wir etwas Helles erschaffen.

Es wirkt sich aus. Drei neue Bilder sind bereits entstanden. Und ich habe, geschafft vom Umzugsstress, zurück zur Meditation und zu mehr Ruhe gefunden. Oft ist da Schmerz, weil es uns ohne mein Erbe, ohne den Tod meiner Eltern unmöglich gewesen wäre, ein solches Projekt in die Hände zu nehmen. Oft ist da auch Freude. Weil wir nun einen Ort gefunden haben, an dem wir, um es mit Bruce Chatwin zu sagen, unseren Hut aufhängen können.

Und wir behalten unseren geliebten See vor der Haustür!

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